Während der Nachhaltigkeitswoche waren die 9. Klassen wieder jeweils einen Tag im Schulwald in Aktion. Zuerst einmal musste der Weg in den Waldort Haselbusch im Revier Rohr bewältigt werden. Dieser liegt zwischen Meiningen und Utendorf. Hier gibt es jetzt eine schulnahe „Außenstelle“ des Schulwaldes des Henfling-Gymnasiums. Nach einer kurzen Begrüßung mit einem Exkurs zur Entstehung des Begriffs Nachhaltigkeit und dessen Prägung durch Carl von Carlowitz im Jahr 1713 folgte noch die Einweisung durch die Mitarbeiter des Forstamtes in die geplante Waldarbeit. Die anfängliche Skepsis der SuS schwand zusehends – und so wurde bei bestem Wetter und mit viel Muskelkraft und Anstrengung auf den neuen Schulwaldflächen an 3 Vormittagen tüchtig gearbeitet. Auf den vorbereiteten Flächen wuchsen einst Haselbüsche und andere Hecken. Jetzt finden sich dort 3 neue Hordengatter und jede Menge neue kleine Nadelbäumchen. Von den SuS der 9. Klassen wurden an nur 3 Tagen sensationelle 550 Laufmeter Hordengatter gebaut und phänomenale 1625 Nadelbäume – Weißtannen und Douglasien – gepflanzt.
Das ist eine unglaubliche Leistung, die wir Mitarbeiter von ThüringenForst zu würdigen wissen. Die Bodenverhältnisse im Haselbusch sind wirklich schwierig, so dass einige Stiele der Pflanzhacken zu Bruch gingen. Auch das eine oder andere Motivationstief bei den SuS galt es zu überwinden, da die körperlich anstrengende Tätigkeit über mehrere Stunden für so junge Menschen nicht
selbstverständlich ist.
Vielen Dank an die SuS der 9. Klassen! Ihr könnt wirklich stolz auf euch sein!
Carolina Bertz
Försterin Revier Rohr
(ThüringenForst)




