Am 11.6.2012 führten wir für die 6. Klassen einen „Tag der
Mathematik“ durch. Hierbei handelte es sich ausnahmsweise
nicht um „alltägliches“ Rechnen im Klassenverband, wie man es
aus dem Unterricht kennt.
Es ging auch nicht darum einen Rechenkönig zu küren,
stattdessen wurden die Schüler in Gruppen eingeteilt und
durchliefen jeweils mehrere Stationen, wo sie selbst verschiedenste Dinge
ausprobieren konnten: von der Verschlüsselung ihrer eigenen
Geheimbotschaften, über Kombinatorik bis hin zum Elefantenzeichnen
in einem Koordinatensystem. Die Schüler der 11. Klassen betreuten diesen
Stationsbetrieb. Diese Versuche zeigten den Schülern letztlich, dass sie
viel mehr Mathe können, als sie vorerst dachten. Um diese Erkenntnis
reicher, gehen die Sechstklässer mit einer anderen Einstellung in den
Matheunterricht. Mathematik ist überall zu finden, von der schlichtesten
Alltagssituation wie z. B. den unzähligen Varianten einen Schnürsenkel in den
eigenen Schuh zu schnüren bis hin zum MP3-Player, der ohne die
Datenkomprimierung nicht funktionieren würde.
Diese Vorgehensweise bot mehrere Vorteile, zum einen konnten wir
älteren Henflingianer unser Wissen festigen, indem wir die Versuche
den jüngeren Mitschülern erklärten. Zum anderen waren die
wissbegierigen Schüler in kleine Gruppen geteilt, wobei man auf jeden
Einzelnen besser eingehen kann, als im großen Klassenverband.
Ich denke, es war auch eine Bereicherung, das nicht wie sonst gewohnt,
der Lehrer vor der Klasse stand, sondern eine ungefähr gleichaltrige Person.

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